|
Der private SWIMMINGPOOL
POOLHEIZUNG
Wer möchte nicht die ganze Badesaison bei angenehmen Temperaturen schwimmen gehen. In unseren Breiten ist das leider keine Selbstverständlichkeit und nur kurze Zeit im Jahr ohne zusätzliche Maßnahmen realisierbar. Man kann entweder durch direktes Aufheizen des Wassers mittels einer Heizung erzielen oder durch eine indirekte Erwärmung durch Überdachung. In eingeschränktem Rahmen ist das auch mit einer Solarabdeckung machbar. Allerdings bringt das selten mehr wie 3°.
Poolheizung über die Hausheizung Die in der Anschaffung günstigste Variante das Wasser im Schwimmbad zu erwärmen, ist mittels eines Wärmetauschers die vorhandene Hausheizung zu verwenden. Der Wärmetauscher wird bei der Filteranlage montiert und durch eine Versorgungsleitung der Heizung angeschlossen. Der laufende Betrieb ist allerdings nicht ganz billig, da im Sommer die gesamte Heizungsanlage nur für das Schwimmbad aktiviert werden muss.
Wärmepumpe Bei der Poolheizung mittels Wärmepumpe wird, ähnlich der Erdwärmepumpe, die Wärme der Luft genützt. Der Energieverbrauch ist dabei im Vergleich zu einer reinen Elektroheizung wesentlich geringer. In der Regel geben Wärmepumpen bei 25° Lufttemperatur ca. das 5-fache der Aufnahmeenergie ans Beckenwasser ab. Wenn es wärmer ist, wird der Wirkungsgrad noch besser. Ähnlich wie bei einem Wärmetauscher, wird das Beckenwasser auf dem Weg zu den Düsen permanent erwärmt, bis der eingestellte Sollwert erreicht wird.
Solaranlage Größter Vorteil einer Solaranlage ist der, dass Sie in der Benützung keine Kosten mehr verursacht. Auf dem Schwimmbadsektor werden vorwiegend Solaranlagen verwendet, bei denen das Beckenwasser direkt durch den Kollektor rinnt. Man erspart sich bei diesem System einen Wärmetauscher, der die Wärmeausbeute mindern würde. (Verbindet man eine Haus-Solaranlage mit dem Schwimmbad, so kann natürlich auf einen Wärmetauscher nicht verzichtet werden) Um das Beckenwasser bei Schlechtwetter oder in der Nacht mit diesem System nicht zu kühlen werden Steuerungen verwendet, die das Beckenwasser nur bei Bedarf in den Kollektor leiten. Dies darf nur dann der Fall sein, wenn die gewünschte Temperatur noch nicht erreicht ist und die Temperatur auf dem Kollektor höher ist, als die im Schwimmbecken. Ein Nachteil gegenüber den zuvor genannten Heizungsmöglichkeiten liegt darin, dass eine Solaranlage bei Schlechtwetter oder in der Nacht das Becken nicht heizt. Mit anderen Worten gesagt: Sie heizt nur dann, wenn es ohnedies war ist!? Nur dann viel schneller, als ohne Solaranlage. Seit kurzer Zeit ist der Kollektor auch in rot (damit er besser auf ein rotes Dach passt) und in beständigerer Ausführung erhältlich!
|