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Gartenplanung
Erste Schritte
Der Prozeß der Gestaltung besteht im wesentlichen aus fünf Schritten: Festsetzung von Grundstück und persönlichen Wünschen, Ausmessen, Anfertigen einer maßstabgetreuen Zeichnung und Entwicklung einer Grundstruktur, Erarbeitung eines konkreten Werkplans und Umsetzung dieses Werkplans in Außenanlagen und Pflanzungen.
Bestandsaufnahme
Nehmen Sie zunächst Ihr Grundstück sorgfältig in Augenschein, bedenken Sie alle nur möglichen Fragen, und notieren Sie alle Probleme. Wird beispielsweise das Grundstück von Nachbargebäuden oder einem hohen Baum überschattet? Liegen Bereiche in der Sonne? Gibt es häßliche Elemente, die Sie verstecken möchten? Dann denken Sie darüber nach, wie Sie den Raum nutzen wollen. Sind Sie ein begeisterter Hobbygärtner, und möchten Sie viele Pflanzen ziehen? Oder darf Ihr Gartenraum nur ein Minimum an Pflege erfordern? Wollen Sie dort Feste feiern, oder benötigen Sie einen Spielbereich für Kinder?
Einordnung persönlicher Wünsche
Legen Sie fest, ob es befestigte Bereiche geben soll, etwa Terrasse oder ob ein Schwimmbad oder Brunnen Platz finden soll. Ist ein Spielbereich für Kinder einzuplanen, gibt es den Wunsch nach einer Freiluftküche usw.
Ausmessen
Fertigen Sie einen Grundriß an, in dem Sie alle Maße eintragen. Messen Sie zunächst die zum Garten gewandte Seite Ihres Hauses sowie die der eventuell angrenzenden Bauten aus und dann auf beiden Seiten in einem Winkel von 90 Grad die Länge des Grundstückes. Wenn der Garten am hinteren Ende schmäler ist als beim Haus, messen Sie von der gegenüberliegenden Grundstücksgrenze auf beiden Seiten noch einmal bis zum Haus zurück. Tragen Sie in den Plan auch die Abmessungen vorhandener Elemente (etwa Bäume) ein, ihre Entfernung zum Haus und den Grundstücksgrenzen, ferner die Höhe der Türen und Fenster sowie ihren Abstand zueinander und zu den Grundstücksgrenzen.
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